Perlender Sektgenuss in der Franciacorta

Die norditalienische Franciacorta ist nicht nur landschaftlich eine Reise wert. Sie ist auch seit fast einem halben Jahrhundert die Heimat eines der besten Schaumwein der Welt. Doch auch schon vor der Gründung der DOC hat der Weinanbau in der Hügellandschaft der Franciacorta eine lange Tradition. Meist wachsen die Trauben dort auf steinigem Gletscherboden und geben den Weinen viel Mineralität. Weil sie viel mehr Sonne bekommen als die meisten anderen Schaumweine der Welt – einschließlich des Champagners – bewahren sie eine enorme mediterrane Frische. Chardonnay, Pinot Bianco und Pinot Nero sind die drei wichtigsten Sorten in der Franciacorta. Die beiden ersten beiden kamen vermutlich schon vor knapp tausend Jahren mit Mönchen aus dem Burgund in die Region und Schaumwein, auf Italienisch "Spumante", kannten schon die alten Römern. In der Renaissance erinnerte man sich daran.

Vor Ort könne Gourmets noch viel mehr entdecken, was es zu probieren lohnt. Weinberge, sanfte Hügel, kleine Dörfer, Burgen und Abteien und Adelsvillen, eingebettet ins saftige Grün jahrhundertealter Parkanlagen machen das Gebiet aus, durch das die Weinstraße der Franciacorta führt. Die abwechslungsreiche und naturbelassene Landschaft ist wunderschön und auch gastronomisch hat das kleine Gebiet am Lago d’Iseo viel zu bieten: eine große Zahl an Adressen zum Wohlfühlen in sehr geschmackvollen und überaus stilvollen Hotels. Foto: F. Cattabiani

(c) Magazin Frankfurt, 2019