McCarten, Jack

McCarten, Jack

(c) Diogenes Verlag

Jack Kerouac, eigentlich Jean-Louis Lebris de Kérouac aus Massachusetts war ein US-Schriftsteller franko-kanadischer Herkunft und einer der wichtigsten Vertreter der Beat Generation. Am Ende ist er nur noch ein Abglanz seiner selbst und säuft sich in Florida zu Tode. Er ist das Idol der Beatniks, nachdem er einst das Leben seines Freundes Neal Cassady ausschlachtete, um es zum Kultroman der 1950er Jahre zu verdichten. Gegen Ende seines Lebens steht eines Tages aus heiterem Himmel eine Literaturstudentin vor seiner Tür, deren Traum es ist als seine erste Biographin sein Leben aufzuschreiben. Jack weigert sich und lässt sich doch von Jans Bewunderung zu einem Blick zurück verführen. Ein Trip, aus dem keiner der Beteiligten heil herauskommt.

Als er 1969 mit nur 47 Jahren in Florida stirbt, steht Jan am Schluss abseits von den anderen Trauernden an seinem Grab, obwohl sie ihn von allen am besten kennt und seinem Leben bis in die kleinsten Verästelungen nachgespürt, ihn kopiert, verehrt, gestalkt hat. Als es ihr endlich gelingt, unbemerkt in sein Haus zu dringen, um seine angeblich verbrannten Briefe zu finden, wird sie ertappt. Und muss ihre wahre Identität lüften. Doch das ist erst der Beginn eines gefährlichen Spiels mit echten und geborgten Identitäten – für beide eine wahrlich existentielle Herausforderung."Von Kerouac lernte ich zu schreiben. Seine Engel und Dämonen waren meine eigenen. Er ist der Held meines Buches über die Frage, wer wir wirklich sind." sxchreibt der Autor Anthony McCarten über sein neues Buch.

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(c) Magazin Frankfurt, 2019