Kruse, Das Bauhaus in Weimar, Dessau und Berlin

Kruse, Das Bauhaus in Dessau, Weimar und Berlin

(c) Edition Braus

Im kommenden Jahr feiert es seinen 100. Geburtstag und die Touristiker in Thüringen und Sachsen-Anhalt stellen sich schon auf Besuche der Anhänger vor: Das Bauhaus. Mit ihm verbunden sind nicht nur die Ikonen der modernen Architektur und puristische Designklassiker, sondern auch berühmte Avantgardekünstler und exzentrische Studierende, künstlerische Vielfalt und Weltoffenheit, Experimentierfreude, pädagogische Ideale sowie Theater und Konzerte. Insofern reagierten etliche Kunstfreunde irritiert, als Claudia Perren, die Direktorin der Stiftung Bauhaus Dessau ein Konzert der Band "Feine Sahne Fischfilet" wegen der Kritik von Seiten der AfD und CDU absagte und das Bauhaus als "unpolitischen Ort" bezeichnete. Ausgerechnet das Bauhaus, das in den nur vierzehn Jahren seines Bestehens von 1919 bis 1933 seine bis heute anhaltende Faszination entfaltete bevor es die Nationalsozialisten zur Selbstauflösung zwangen.

Das jetzt erschienene Buch stellt die weltbekannten und weniger prominenten Bauhausarchitekturen vor, führt zu den legendären Wirkungsstätten der Schule, den ehemaligen Wohnungen der Bauhäusler und porträtiert prominente Künstlerinnen und Künstler. Es erzählt vom unkonventionellen Leben, Arbeiten und Lernen am Bauhaus, seiner Kreativität und Lebensfreude – von der enthusiastischen Gründungszeit in Weimar, der Phase der Etablierung in Dessau bis zur von den Nazis erzwungenen Auflösung in Berlin 1933.

Die Autorin Christiane Kruse ist promovierte Kunsthistorikerin und arbeitet als freie Redakteurin und Autorin und hat schon zahlreiche Bücher zur Berliner Kultur- und Architekturgeschichte veröffentlicht.

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(c) Magazin Frankfurt, 2018