Künzl, Der große Kunstraub

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Waffen, Statuen, Gemälde, Edelmetallgefäße, sogar ganze Bibliotheken oder gar gewaltige Obelisken waren Kriegsbeute siegreicher Triumphatoren. Kunstraub begann im Orient im 2. und 1. Jahrtausend v. Chr., als Elamer, Assyrer und Babylonier ihren besiegten Feinden die Kulturgüter entführten. Höhepunkte des Kunstraubes aber waren Roms Siege über Griechen und andere Völker vom 3. bis zum 1. Jh. v. Chr. Gigantische Präsentationen in den Triumphzügen Roms zeigten dem Publikum unermessliche Kriegsbeute sowie immer wieder Gold und Silber. Die rivalisierenden Aristokraten der römischen Republik versuchten sich in den Siegesfeiern gegenseitig zu übertreffen. Und Rom wurde durch die Stiftungen der Sieger zu einer immerwährenden Triumphstadt, in der Inschriften wie Kunstwerke in Tempeln und auf öffentlichen Plätzen jahrhundertelang an die römischen Siege erinnerten. Auch das spätantike Konstantinopel wurde als neue Reichshauptstadt systematisch mit Kunstwerken ausgestattet, diesmal aber mit solchen aus dem eigenen Reich. Ein neues Feld war dabei die christliche Jagd nach Reliquien; sie begann in der römischen Spätantike und hatte ihren Höhepunkt im Mittelalter.

Restitutionen gab es wenige auch die durch Alexander den Großen oder Kaiser Augustus vorgenommenen waren rein politisch motiviert. Ernst Künzl führt durch die komplexe Geschichte des Kunstraubes und streift dabei auch die Kunstraubprobleme, die nach dem Zweiten Weltkrieg wieder stark ins öffentliche Interesse geraten sind von der immensen Kunstbeute der Sowjetunion in Deutschland ab 1945 bis zuletzt zu Frankreichs Restitutionen von afrikanischen Kunstwerken im Herbst 2018. Ein spannendes Buch über Macht und andere Motive für Kunstraub.

Denn die Beziehung zwischen Steve und Charlotte existiert nach wie vor, auch wenn sie es nicht glauben wollen. Die beiden streiten um ihre "Rechte" und müssen von Sandie lernen, dass eine Beziehung nicht aus einem Regelwerk besteht, sondern darin die eigenen Gefühle nicht zu kostümieren, sondern sie zu zeigen. Ab und zu benötigen die beiden Einzelsitzungen, um zu lernen die Muster zu erkennen, nach denen sie uns der Partner sich meist verhalten und damit einen Keil in die Beziehung zu treiben. Nicht immer einfach. Besteht eine Aussicht auf ein besseres Leben in einer neuen Beziehung? Wohl kaum, wenn man es nicht schafft, Fallstricke zu umgehen. Sandie ist schon froh, wenn den beiden endlich aufgeht, warum ein zusätzlicher Stuhl im Raum steht. Manchmal ist es gut, einfach mit der Ehe zu reden und dabei herauszufinden, was ihr auf der Seele liegt. Auch der Leser spielt dabei eine wichtige Rolle, denn er findet sich zum Teil wohl in einen, beiden oder allen drei Protagonisten wieder.

Der 73-jährige Autor John Jay Osborn stammt aus einer wohlhabenden alten Familie. Seine Vorfahren waren unter anderem John Jay, einer der Gründerväter der jungen Vereinigten Staaten, der von George Washington zum ersten Chief Justice of the United States ernannt wurde und der steinreiche Eisenbahn-Magnat Cornelius Vanderbilt. Osborn war neben seiner Tätigkeit als Autor auch Anwalt und Jura-Professor. Schon während seines Harvard-Studiums schrieb er seinen ersten Roman "Paper Chase", der als ""Zeit der Prüfungen" mit Timothy Bottoms und John Houseman verfilmt und mit einem Oscar prämiert wurde. John Jay Osborn lebt im kalifornischen Palo Alto. NB

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(c) Magazin Frankfurt, 2019