Hirschfeld/Krumeich/Renz, 1918

Hirschfeld/Krumeich/Renz, 1918

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Nach vier Jahren eines blutigen Weltkriegs kollabiert das kaiserliche Deutschland 1918 beinahe über Nacht - fast widerstandslos, geradezu fatalistisch. Warum? Das Buch lässt hautnah miterleben, wie die Zeitgenossen das dramatische letzte Jahr des Ersten Weltkriegs wahrnahmen, das mit neuen Hoffnungen auf einen militärischen Sieg begann - und mit der endgültigen Niederlage, Revolution und Bürgerkrieg endete. Tagebucheinträge und Briefe, Bilder und Dokumente machen die gegensätzlichen Haltungen und Erfahrungen in der Kriegsgesellschaft anschaulich: die Gewalt an der Front und der Hunger in der Heimat, der Zynismus der militärischen Führung und die Illusionen vieler Bürger, Veränderungswille und die Furcht vor »russischen Verhältnissen«. Eingebettet ist dieses faszinierende Panorama in Überblicke zum Verlauf und den Konsequenzen des Jahres 1918.

Die Herausgeber Gerhard Hirschfeld, Gerd Krumeich und Irina Renz haben unter anderem "Die Deutschen an der Somme 1914-1918. Krieg, Besatzung, Verbrannte Erde" und das Standardwerk "Enzyklopädie Erster Weltkrieg" herausgegeben. Hirschfeld leitete bis 2011 die Stuttgarter Bibliothek für Zeitgeschichte und ist Honorarprofessor der Universität Stuttgart und für seine Publikationen zur Geschichte der beiden Weltkriege bekannt. Krumeich war bis 2010 Inhaber des Lehrstuhls für Neuere Geschichte an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf und Mitbegründer des "Historial de la Grande Guerre" in Péronne/Somme und ist Experte für deutsch-französische Beziehungen. Renz leitet die Sammlung "Lebensdokumente" der Bibliothek für Zeitgeschichte in der Württembergischen Landesbibliothek.

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(c) Magazin Frankfurt, 2020