Knauß, Merkel am Ende

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Knauß, Merkel am Ende

(c) Finanzbuch Verlag

Lange Zeit haben viele Deutsche Angela Merkel tatsächlich für alternativlos gehalten. Doch trotz einer Phase scheinbarer Beständigkeit kann mittlerweile kaum jemand die Augen vor der Wirklichkeit verschließen: Die Kanzlerin hat auf die Herausforderungen der Gegenwart keine Antworten. Merkel steht für nichts. Sie weicht Konflikten aus, anstatt klar Position zu beziehen, und hat keine politische Überzeugung, die sie nicht bereit wäre, für den Machterhalt jederzeit wieder aufzugeben. Das Ergebnis von 13 Jahren "Fahren auf Sicht": Merkel hinterlässt kein bestelltes Haus, sondern eine ausgezehrte Partei und ein Land, das nicht für die Zukunft gestärkt ist. Ferdinand Knauß spannt einen Bogen von Merkels Machtantritt bis in die Gegenwart und wirft dabei nicht nur die Frage auf, was das für eine Partei ist, die sich so lange von dieser Frau führen lässt, sondern auch, was das für eine Gesellschaft ist, die sich so lange von ihr regieren lässt.

Der 45-jährige Historiker und Japanologe Ferdinand Knauß hat in Düsseldorf, Nantes und Tokio studiert, war dann Redakteur bei der Financial Times Deutschland, beim Handelsblatt und Pressesprecher im Bundesministerium für Bildung und Forschung ehe er zur WirtschaftsWoche wechselte.

2010 war Knauß Fellow der Volkswagenstiftung beim Max-Planck-Institut für Gesellschaftsforschung in Köln und 2015 Fellow am Institute for Advanced Sustainability Studies in Potsdam. Auf wiwo.de erscheint wöchentlich seine kritische Kolumne „Knauss kontert“.

Angela Merkel schuf eine Art Wohlfühlprogramm statt Politik und belndete die widrige Realität einfach aus, kommentiert der ehemalige Vhefredakteur der Wirtschaftswoche Roland Tichy. "Die Bundeswehr beschäftigt sich mit Schwangerschaft-Uniformen statt mit der sich verschärfenden internationalen Bedrohungslage, Strom muß auch Nachts aus Solarpanelen fließen, und Zuwanderer in die Sozialsysteme bringen die Mittel irgendwie mit, die sie in Anspruch nehmen: Ferdinand Knauß kommt einer Kanzlerin auf die Spur, die zunehmend in einer Melange aus Hybris, Egozentrik und inhaltsleerer Machtbesessenheit zur Bedrohung der Grundlagen wird, die sie für ihre Politik schonungslos ausbeutet - und die Vernichtung des kulturellen Kapitals auch noch als ›nachhaltig‹ bezeichnen würde." MR

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(c) Magazin Frankfurt, 2019