Brey, How to survive Mobbing

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Brey, How to survive Mobbing

(c) Schwarzkopf & Schwarzkopf

Wurden Sie als Kind in der Schule gemobbt? Nein? Seien Sie froh! Viele Kinder erleben es täglich am eigenen Leib oder sehen es in der Klasse. Der Begriff ist zwar in dieser Form recht neu, doch bezeichnet er etwas, das es schon seit Generationen im Schulalltag gibt. Dabei handelt es sich dabei keinesfalls um einen normalen Konflikt zwischen zwei Kindern, der unvermeidlich ist und meist schnell aus der Welt geschafft werden kann. Vielmehr setzt beim Mobbing ein einzelner Schüler oder eine ganze Gruppe einem Kind über einen längeren Zeitraum immer wieder zu. Das Kind wird gehänselt, von den Klassenkameraden ignoriert oder sogar körperlich angegriffen. Auch Beleidigungen und Beschädigungen der persönlichen Sachen sind beim Mobbing nicht ungewöhnlich. Gehen die Mitschüler beim direkten Mobbing ihren Klassenkameraden verbal mit Drohungen, Hänseleien und Spott oder physisch mit Schlägen, Schubsen und Zwicken an, so ist das indirekte Mobbing subtiler, indem es den Klassenkameraden ausgrenzt und seinen Ruf schädigen möchte.

Man fühlt sich beim Mobbing in der Schule immer wieder an das Dritte Reich erinnert, denn wie damals ist es meist keine Tat von Einzelnen, die von den anderen verabscheut wird, sondern ein Phänomen, an dem ein Großteil der Klasse beteiligt ist. Wie bei den Nazis gibt es neben den eigentlichen Tätern auch zahlreiche Schüler, die zwar nicht mit Attacken anfangen, aber dann ebenfalls mitmachen, denn sie wollen nicht selbst ins Radar des Mobbers gelangen. Manchmal gab es einst wie heute an den Schülern tapfere und selbstbewusste Schüler, die Betroffene verteidigen.

Mobbingopfer trifft in der Regel keine Schuld an ihrer Situation.Die Täter suchen sich Kinder aus, die ein geringes Selbstwertgefühl haben, zu gutgläubig sind oder ungewöhnlich aussehen, doch kann Mobbing in der Schule jeden treffen, egal ob introvertiert oder schwach, denn der Täter sucht Opfer, die im Klassengefüge schwächer eingestuft sind und als „Looser“ oder „Weicheier“ gelten.

Die Journalistin Michelle Brey hat das alles selbst durchgemacht. "Ignoriere es doch einfach, wenn du gemobbt wirst" hatte ihr eine Lehrerin gesagt, als sie in der Unterstufe an ihrer Schule bereits mehrere Hundert Tage mit Mobbing zu kämpfen hatte und einmal auf dem Heimweg nur knapp einem Autounfall entging, weil sie vor den Mobbing-Tätern flüchtete.

Mobbing ist ein Problem, das Schüler, Eltern und Lehrer immer wieder vor Herausforderungen stellt. Was ist Mobbing? Wie entwickelt es sich? Und wie geht man als Mobbing-Opfer oder als Eltern damit um, wenn man sich eigentlich immer nur eine Frage stellt: warum?

Basierend auf ihren eigenen Erfahrungen gibt die Autorin Antworten auf diese Fragen und möchte gegen Mobbing und geläufige Irrtümer sensibilisieren, indem sie vor allem die Seite der Mobbing-Opfer in den Vordergrund stellt. Ein Buch, das zeigen soll, wie grausam Mobbing für Kinder und Jugendliche sein kann. Aber auch eine Geschichte, die Hoffnung macht, dass schwere Zeiten manchmal doch ein schönes Ende finden.

Michelle Brey, How to survive Mobbing - wenn Schule ein Ort der Angst wird. Eine Betroffene erzählt, wie sie den Weg aus der Hölle fand!, Schwarzkopf & Schwarzkopf, Broschur, 232 Seiten, ISBN 978-3862657841, 12,99 Euro

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(c) Magazin Frankfurt, 2019