Beale Street

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Beale Street

(c) dcm

Mit der Verfilmung des Bestseller-Romans des preisgekrönten Autors James Baldwin erzählt Barry Jenkins eine große Liebesgeschichte im von Rassismus beherrschten Amerika. Der Film spielt im New Yorker Schwarzenviertel Harlem in den 1970ern.

Der 22-jährige Kunsthandwerker Alonzo Hunt, genannt Fonny (Stephan James), und die 19-jährige Verkäuferin Clementine Rivers, genannt Tish (Kino-Newcomerin Kiki Layne) , sind ein Liebespaar. Als man Fonny fälschlich beschuldigt, eine Puerto-Ricanerin vergewaltigt zu haben, obwohl er ein Alibi hat und er sich nicht in der Nähe des Tatortes befunden haben kann, muss er ins Gefängnis. Tish besucht ihn und erzählt ihm, dass sie schwanger ist. Mit großer Zuversicht erklärt sie ihm, dass sie ihn rausbringen werde, bevor das Baby geboren wird. Tishs Mutter Sharon (Regina King) , ihr Vater Joseph und ihre ältere Schwester Ernestine nehmen die Nachricht von der Schwangerschaft positiv auf. Anders sieht es bei Fonnys Familie aus. Beim Streit zwischen Tishs Familie und Fonnys Mutter Alice und den beiden Schwestern Sheila und Adrienne fallen viele böse Worte, denn Fonnys Mutter hält Tish für nicht gut genug für ihren Sohn und glaubt, das Kind sei in Sünde gezeugt worden.

Trotz des Alibis für die Tatzeit von Tish und Fonnys besten Freund Daniel bleibt Fonny weiter im Gefängnis. Auch Daniel ist dort Stammgast und hatte seinen Freund informiert, wie leicht man als Afroamerikaner grundlos im Gefängnis landen kann.

Dort herrsche dann ein Klima der Gewalt. Tishs Familie und Fonnys Vater Frank versuchen mit allen Mitteln, seine Unschuld zu beweisen. Nachdem die beiden Väter mit dem Verkauf gestohlener Kleider etwas Geld verdient haben, kann Mutter Sharon nach Puerto Rico fliegen, um das geflohene Vergewaltigungsopfer von ihrer Zeugenaussage abzubringen. Nicht sehr erfolgreich, da das Opfer untertaucht und sich der Prozess gegen Fonny weiter verzögert. Eine Freilassung vor der Geburt ist nun nicht mehr möglich. Fonny schließt einen Deal mit der Staatsanwaltschaft und bekennt sich schuldig. Jahre hinter Gittern folgen. Ein Film von der Suche nach der Wahrheit in einer Welt voller Rassismus und Ungerechtigkeiten.

Vor rund einem Jahr feierte der Film seine Weltpremiere beim Toronto International Film Festival. Wie bereits Moonlight, der im Rahmen der Oscarverleihung 2017 als bester Film ausgezeichnet wurde, hat Adele Romanski den Film produziert und auch Kameramann James Laxton und die Filmeditoren Joi McMillon und Nat Sanders sind erneut im Team zusammen mit Nicholas Britell, der wieder die Filmmusik komponierte. Regina King konnte für ihre überzeugende Darstellung als Mutter sowohl den Golden Globe wie den Oscar als beste Nebendarstellerin gewinnen.

Beale Street, Universum Film, DVD und Blu-ray, 114 Minuten, ASIN B07NBDQYQW, ab 12,37 Euro


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(c) Magazin Frankfurt, 2019