Sicher zugreifen mit Tatschi

Tatschi Glove mit Zipper

(c) Tatschi

Man ist es langsam leid. Sobald man das Haus verlässt, heißt es aufpassen, dass man sich nicht mit dem Corona-Virus infiziert. Abstand halten, Mund-Nasen-Schutz tragen, möglicherweise auch ein Schutzschild aus Plexiglas und sich regelmäßig nach Kontakten die Hände gründlich waschen oder desinfizieren. Leider ist das nicht immer und überall möglich und bietet so eine Möglichkeit der Infektion, denn oft greifen wir unbedacht an die Nase, ans Auge oder an den Mund, wo die Schleimhäute dem Virus die Möglichkeit geben uns zu infizieren. Manche tragen deshalb Handschuhe, doch ebenso wie die Masken sind die Kautschuk- oder Nitril-Einweg-Schutzhandschuhe gerade jetzt im Sommer immer wieder ein Grund für schwitzende Hände. Nachhaltig sind sie auch nicht.

Das Team von Tatschi hat sich dieses Hygieneproblems angenommen und eine nachhaltige Lösung entwickelt, die jetzt auf den Markt kam: der tatschi®Glove. Die Firma möchte damit dem wachsenden Hygienebewusstsein entgegenkommen, da vielerorts nach wie vor strenge Auflagen zum Schutz der Gesundheit existieren und sicherlich noch verschärft werden, um einen erneuten Lockdown zu verhindern, der Deutschland in die Rezession führen würde. Da Menschen immer sensibler im Umgang mit hochfrequentierten Kontaktflächen als No. 1 der Keimherde werden soll der neue Helfer den Alltag erleichtern.

Sie sind ein bisschen wie Pantoffeln, in die man mit den Füßen hineinschlüpfen kann, nur dass man es hier mit den Händen tut. Man hat sie so in Sekundenschnelle an der Hand und schafft dadurch eine stabile Distanz zwischen den Händen zu Oberflächen und Gegenständen.

Eine clevere und nachhaltige Alternative zu den Einweghandschuhen. Dabei sind die tatschi Gloves recht alltagstauglich. Mit einem langen, ausziehbaren Zipper kann man sie leicht am Hosenbund befestigen und trägt sie dann jederzeit einsatzbereit mit, wenn man sie tatsächlich braucht. Hergestellt werden sie in Deutschland aus widerstandsfähigem, recyclebarem, latexfreiem Material. Nach Reinigung in der Spülmaschine oder Waschmaschine sind sie wiederverwendbar und machen häufiges Händedesinfizieren obsolet – das schont die Haut und die Umwelt.

Damit sie jedem passen, sind die Gloves in drei Größen und neun Farben erhältlich. Zum Preis von 19,95 Euro bekommt man sie derzeit nur im Webshop des Herstellers als Set. Neben Gloves für beide Hände sind zwei Zipper enthalten, um sie an der Kleidung zu befestigen.

Wir haben die Handschuhe ausprobiert und sofort neugierige Blicke in den Geschäften gesammelt, wenn wir - statt den Griff des Einkaufswagen zu desinfizieren – in die Gloves schlüpften und damit den Einkaufswagen durch die Gänge schoben. Manchmal ist das filigrane Entnehmen einzelner Lebensmittel Übungssache und nach einem Einkauf sammelt sich auch in den Gloves der Schweiß, was es etwas mühsamer macht, sie wieder abzustreifen, aber insgesamt klappt es ganz gut. Hier muss wohl jeder selbst entscheiden, ob er den direkten Kontakt mit der Ware bevorzugt – und desinfiziert – oder Gloves trägt und darauf verzichten kann.

(c) Magazin Frankfurt, 2020