von Weber, Der Freischütz

von Weber, Der Freischütz

(c) Constantin

Carl Maria von Webers romantisches Meisterwerk "Der Freischütz", nach dem Libretto von Johann Friedrich Kind, feiert im Juni ihren 200. Geburtstag und gilt als erste deutsche Nationaloper. Die vorliegende Aufnahme präsentiert Webers geniales Werk im Rahmen der Eventserie "200 Jahre Romantik". Eine hervorragende Sängerriege - darunter die Sopranistin Juliane Banse als Agathe, der Tenor Michael König als Max und der Bassbariton Michael Volle als Kaspar - steht dem Dirigenten Daniel Harding zur Seite, der sich die hohe Qualität des London Symphony Orchestras zu Nutze macht und die Klangbilder der Partitur in kraftvollen Farben nachzeichnet.

Entstanden ist die attraktive Verfilmung schon im Jahr 2010. Dabei stellte sich den Machern wohl die Frage, wer sich diese Oper in Zukunft überhaupt noch ansieht, wenn die Senioren nicht mehr da sind. Hat die jüngere Generation dann noch Interesse? Vielleicht sind Opernfilme wie dieser ja eine Möglichkeit, die junge Generation an die Oper heranzuführen. Getan hat dies der Autor und Regisseur Jens Neubert, der damals Carl Maria von Webers Oper »Der Freischütz« unter dem Titel »Hunter's Bride« als Film in Szene setzte. Als Schauplatz wählte Neubert Orte in der Sächsischen Schweiz, die den in Dresden ansässigen Komponisten als wildromantische Landschaft zu einigen Opernszenen inspiriert hatten. Die Produktion entstand unter Mitwirkung von elf Chören und ueber 600 Darstellern aus der Region sowie mit Unterstützung des Freistaates Sachsen, der Stadt Dresden, der Schlösser und Gärten Sachsen, des Staatlichen Gestütes Moritzburg und zahlrecihen anderen Partnern.

Die Musik wurde in den berühmten Londoner Abbey Road Studios mit einem Starensemble, dem Rundfunkchor Berlin und dem London Symphony Orchestra unter der Leitung von Daniel Harding in anspruchsvoller Surround-Sound-Technik aufgenommen.

Der junge Jäger Max (Michael König) liebt Agathe (Juliane Banse), die Tochter des Erbförsters Kuno (Benno Schollum). Allerdings muss er erst bei einem „Probeschuss“ seine Eignung als Erbe und Schwiegersohn unter Beweis stellen. So will es ein alter Brauch. Doch das Jägerglück hat Max verlassen, er trifft mit keinem Schuss mehr. In seiner Not lässt er sich von seinem zwielichtigen Kameraden Kaspar (Michael Volle) überzeugen, dass nur noch schwarze Magie und dunkle Mächte ihm helfen können. Er verabredet sich mit ihm um zur Mitternachtsstunde in der unheimlichen Wolfsschlucht treffsichere Freikugeln zu gießen. Doch werden die Freikugeln ihn retten oder wird er Agathe verlieren?

Carl Maria von Weber, Der Freischütz, Verfilmung 2010, Constantin Film, DVD und Blu-ray, ASIN B004HYGHMK, 136 Minuten, 8,99 Euro

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(c) Magazin Frankfurt, 2021