Neujahrskonzert der Wiener Philharmoniker

Neujahrskonzert 2026 Wiener Philharmoniker

(c) Sony Classic

13.01.2026 Selten versprühte ein Neujahrskonzert der Wiener Philharmoniker so gute Laune wie das in diesem Jahr erstmals von Yannick Nézet-Séguin dirigierte. „Was für ein Glück“, titelte der Kurier aus Wien. Der kanadische Dirigent „versprühte unmittelbare Begeisterung und bot mit dem blendend gestimmten Orchester ein spannendes wie wichtiges Programm zum Jahresauftakt.“ BR-Klassik erlebte eine „Charmeoffensive“. Die Münchner Abendzeitung fand es „rundum überzeugend“. Und die Salzburger Nachrichten versuchten zu ergründen, „warum der Dirigent des Neujahrskonzerts der Klassikwelt so guttut“.

Das Konzert wurde in über 150 Länder übertragen – sei es im Radio, im TV oder als Stream. 150 Millionen Zuschauerinnen und Zuschauer waren weltweit dabei; beim ZDF sahen es durchschnittlich 2,46 Millionen, was einem Gesamtmarktanteil von 21,6 Prozent entspricht. Beim ORF waren es 839.000 Zuschauerinnen und Zuschauer.

Im ausverkauften und wieder wunderschön blumengeschmückten Goldenen Saal des Musikvereins erklangen neben populären Titeln wie „Rosen aus dem Süden“ oder der „Fledermaus-Quadrille“ fünf Novitäten – darunter auch Kompositionen der US-Amerikanerin Florence Price (1887–1953) und von Josephine Weinlich (1848–1887), die das erste europäische Damenorchester gegründet hatte.

Als CD erschien das Neujahrskonzert 2026 der Wiener Philharmoniker bei Sony Classical am 16. Januar 2026, später auch auf Vinyl, DVD und Blu-ray. Für das kommende Neujahrskonzert der Wiener Philharmoniker hat man in Wien erstmals Tughan Sokhiev verpflichtet, der schon beim Sommernachtskonzert 2025 das Publikum begeisterte.

Neujahrskonzert der Wiener Philharmoniker, Yannick Nézet-Séguin, Sony Classic, 2 CD/Vinyl, ASIN B0G5214V6F, ab 17,98 Euro

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(c) Magazin Frankfurt, 2026