Der neue Harzturm in Torfhaus
Harzturm
(c) Harzturm GmbH
Besuch auf dem Harzturm in Torfhaus: Zwischen Naturkatastrophe und neuen Perspektiven |
Während sich gesunde Bäume normalerweise mit Harz gegen die Käfer zur Wehr setzen können, hatten die extremen Trockenperioden die Fichten seit 2018 so geschwächt, dass sie dem natürlichen Feind schutzlos ausgeliefert waren. Die Folge: Eine explosionsartige Vermehrung der Käfer, denn ein Borkenkäfer-Weibchen kann in warmen, trockenen Jahren über mehrere Generationen bis zu 200.000 Nachfahren pro Jahr zur Welt bringen. |
Blick vom Harzturm
(c) Harzturm GmbH
Ein neuer Blickwinkel: Der Harzturm in Torfhaus
Seit Ende 2024 ist der inmitten dieser dramatischen Landschaftsveränderung entstandene Harzturm für Besucher zugänglich. Er gilt als ein neues Wahrzeichen des Harz und von der Aussichtsplattform auf 65 Meter Höhe können Besucher die einzigartige Perspektive der Transformation des Harzes live verfolgen. |
Man kann also selbst einschätzen, ob es mit dem Wal bergauf oder weiter bergab geht. Experten sehen trotz des dramatischen Anblicks der Waldschäden auch Chancen. Niedersachsens Umweltminister Christian Meyer sah bei einem Besuch des Nationalparks eine dynamische und natürliche Waldentwicklung, denn überall entsteht neues Leben. So soll langfristig ein klimaresistenterer Mischwald entstehen. |
(c) Magazin Frankfurt, 2026
