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Dienstag, 19. Oktober 2021 - 15:15 Uhr
Paula Modersohn-Becker in der Schirn

Ihr Vater kritisierte die Kolbennasen und Loeffelhaende im Werk seiner Tochter, aber auch ausserhalb der Familie fand die Kunst von Paula Modersohn-Becker nicht nur Freunde, denn die junge Kuenstlerin war ihrer Zeit voraus. 1876 in Dresden geboren gilt sie als eine der bedeutendsten Vertreterinnen des fruehen Expressionismus. Zwar riss sie eine Embolie kurz nach der Geburt ihrer Tochter Mathilde im Alter von 31 Jahren aus dem Leben, so dass sie nur knapp 14 Jahre hatte, in denen sie kuenstlerisch taetig sein konnte, doch schuf sie in dieser Zeit 750 Gemaelde, etwa 1000 Zeichnungen und 13 Radierungen, die kennzeichnende Aspekte der Kunst des fruehen 20. Jahrhunderts in sich vereinen. Rund ein Gemaelde pro Woche. Die Ausstellung in der Schirn endet am 6. Februar 2022. Bild: Rainer Maria Rilke Portraet von Paula Moderssohn-Becker
Samstag, 9. Oktober 2021 - 19:05 Uhr
Nennt mich Rembrandt! - Durchbruch in Amsterdam

Als der junge Rembrandt van Rijn als 25-jaehriger von Leiden in die florierende Kunst- und Kulturmetropole Amsterdam zog, gelang ihm schnell der Durchbruch. Mit seiner erstaunlich breiten Bildproduktion von Historienbildern, Portraets, Landschaften, Genreszenen und Stillleben erlangte er internationalen Ruhm und fand seinen unverwechselbaren dramatisch erzaehlenden Stil. In Amsterdam wetteiferte um die Mitte des 17. Jahrhunderts eine Vielzahl talentierter Kuenstler um die Gunst des potenten und kunstliebenden Buergertums. Die anregende Atmosphaere machte im Dialog mit den Meisterwerken der Zeitgenossen aus einem jungen Maler den weltberuehmten Meister: Rembrandt. In wenigen Jahren war er beruehmt, bildete selbst aus und betrieb erfolgreich den Handel seiner Gemaelde und Druckgrafiken. Der Band zeigt zudem prachtvoll Rembrandts radikalen Wandel von kleinen, praezise gemalten Bildern der Leidener Fruehzeit zu grossen mit Licht und Schatten spielenden Leinwandbildern der Amsterdamer Zeit auf. Jetzt ist die Ausstellung im Frankfurter Staedel bis zum 30. Januar 2022 zu sehen. Bild Rembrandt Harmensz. van Rijn, Die Blendung Simsons, 1636/Staedel
Freitag, 10. September 2021 - 13:36 Uhr
Schauspiel und Oper Frankfurt spielen wieder vor vollem Haus
Nachdem das Gesundheitsamt Frankfurt gruenes Licht gegeben hat, um wieder vor vollen Saelen spielen zu duerfen, hat erst das Schauspiel Frankfurt und jetzt auch die Oper mit sofortiger Wirkung angekuendigt wieder zu spiele. Sowohl im Opernhaus wie im Bockenheimer Depot erlaubt diese erfreuliche Vorgabe, dass man nach der Sommerpause nicht mehr mit reduzierten Platzangebot sondern mit allen Plaetzen in den Vorverkauf starten kann.
Bernd Loebe freut sich: Das ist ein grosser Schritt nach vorn! Es freut mich sehr, dass wir nun die Moeglichkeit haben, unseren Besuchern wieder alle Plaetze anbieten zu koennen und nachtraeglich alle Plaetze zum Verkauf freigeben. koennen.
Die Entscheidung gilt ab sofort fuer alle Zuschauer nach der bekannten 3-G-Regel. Weiterhin besteht die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung waehrend der gesamten Vorstellung.
Die Oper Frankfurt eroeffnet die neue Saison 2021/22 am kommenden Sonntag, den 12. September 2021, um 15.30 Uhr bei vollem Platzangebot mit der zweiten Wiederaufnahme von Bellinis Norma. Der Vorverkauf fuer September und Oktober laeuft bereits. Zu den Tickets kommen Sie via Link in der Ueberschrift.
(c) Magazin Frankfurt, 2026