de Winter. Stadt der Hunde
De Winter, Stadt der Hunde
(c) Diogenes
"Stadt der Hunde" ist der neue Roman des 60-jährigenNiederländers Leon de Winter. Als Sohn niederländischer Juden aufgewachsen, arbeitet er seit 1976 in seiner Heimat als freier Schriftsteller und Filmemacher. 2002 erhielt er den ›Welt‹-Literaturpreis, 2006 die Buber-Rosenzweig-Medaille für seinen Kampf gegen Antisemitismus und 2009 den Literaturpreis der Provinz Brabant für "Das Recht auf Rückkehr". Auch international sind seine mehrfach verfilmten Romane gefragt und wurden in 20 Sprachen übersetzt. |
Seit seine Tochter zehn Jahre zuvor in Israel verschwunden ist, kehrt er jedes Jahr nach Tel Aviv und in die Wüste Negev zurück. Diesmal wird er dort unversehens gebeten, eine äußerst riskante Gehirnoperation durchzuführen. Er sagt zu, obwohl die Erfolgsaussichten verschwindend gering sind. Nicht nur das Leben seiner mächtigen Patientin hängt von der Operation ab, vielleicht eröffnet sie ihm sogar eine neue Spur zu seiner Tochter. |
(c) Magazin Frankfurt, 2026
