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Mittwoch, 12. April 2023 - 11:31 Uhr
Vergesslichkeit? Was ist noch normal?

(c) CCO geralt/Pixabay
Was ist noch normal? Muss ich mir Sorgen machen, wenn ich mich beim Gang in den Keller nicht mehre daran erinnere, weshalb ich ihn angetreten habe? Dass ich mich nicht mehr erinnere, wo ich meinen PKW abgestellt habe? Wenn mir der Name eines Bekannten, den ich in der Stadt treffe und der mich freudig begruesst, nicht mehr einfaellt? Eigentlich ist es in jedem Alter so, dass man etwas vergessen kann. Vielfach machen es uns die technischen Hilfen der digitalen Zeit leicht, etwas zu vergessen. Wenn man zum Beispiel den Passwort-Manager einsetzt oder Telefonnummern gespeichert hat, findet man diese leider immer seltener im eigenen Gedaechtnis wieder. Gerade Aeltere, die frueher viele Telefonnummern im Kopf haben mussten, werden diesen Unterschied leicht erkennen. Damit solche kognitiven Leistungseinbussen nicht krankhaft werden, sollte man Warnsignale erkennen und ernst nehmen; auch wenn das Mut erfordert. Wir sind dem Thema in unserem Beitrag aus den Grund gegangen.
Mittwoch, 12. April 2023 - 11:26 Uhr
Gerhard Haderer in der Caricatura

(c) Gerhard Haderer, Urlaubsgruesse aus Lampedusa
Gerhard Haderer ist einer der bedeutendsten satirischen Kuenstler im deutschsprachigen Raum, der 25 Jahre lang mit seinen woechentlichen Zeichnungen im stern-Magazin ein Millionenpublikum erreichte. Seine zahlreichen Cartoons sind meistens provokativ, aber immer treffend. In ihnen entdeckt der Betrachtende eine Bandbreite an gesellschaftlichen oder politischen Themen: Religion, Migration, Klimawandel, soziale Ungerechtigkeit, Buerokratiewahnsinn, Sportskandale und vieles mehr. Kompromiss- und schonungslos entlarvt sein beiddender Humor das Grauen hinter der scheinbaren Idylle. Seine teils grossormatigen Arbeiten sind noch bis zum 17. September 2023 im Frankfurter Caricatura Museum zu sehen.
Montag, 6. Februar 2023 - 14:16 Uhr
Niki de Saint Phalle in der Schirn

Die vor gut 92 Jahren in einem Nobelvorort von Paris geborene und 2002 in Kalifornien verstobene Niki de Saint Phalle zaehlt zu den populaersten Kuenstlerinnen ihrer Generation. Mit ihren Nanas - bunten, grossformatigen Figuren von Frauen begruendete sie ihren internationalen Erfolg. Nach wie vor sind sie ihr Markenzeichen und nur wenige Kunstfreunde wissen mehr ueber ihr kuenstlerisches Spektrum, das, wie man in der neuen Ausstellung in der Frankfurter Schirn entdecken kann, sehr viel facettenreicher ist und einige subversive und gesellschaftskritische Aspekte aufweist. In der Ausstellung kann man sehen, wie sie sich immer wieder brennender sozialer und politischer Themen annahm und Institutionen, tradierte Rollenbilder hinterfragte und in ihrem Werk oeffentliche Diskurse verhandelte, die auch heute noch relevant sind. Bild Skull, (c) Michael Ritter
(c) Magazin Frankfurt, 2026