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Montag, 30. Januar 2023 - 17:32 Uhr
Reiseguide durch das zauberhafte Nordhessen

Es ist eine der schoensten Mittelgebirgslandschaften Deutschlands - das keine zwei Stunden von Frankfurt entfernte Nordhessen. Mit ihren Waeldern, Fachwerkstaedchen und Seen ist die Region unbedingt eine Reise wert. Peggy Leiverkus hat waehrend der Pandemie die Region besucht und sich von Kassel aus bei mehreren Ausfluegen die Heimat der Brueder Grimm angesehen, die hier im 19. Jahrhundert die Volksmaerchen zusammengetragen haben, die heute weltbekannt sind. Gehen auch Sie auf die Reise und lernen sie Rapunzel, Rotkaeppchen, Schneewittchen und Frau Holles Nachfahren kennen und lieben.
Donnerstag, 8. Dezember 2022 - 10:56 Uhr
Guido Reni - Der Goettliche im Staedel

Es gibt einige Kuenstler, die schafften es zu Lebzeiten nicht zu dem Ruhm, der ihnen heutzutage zugebilligt wird. Vincent van Gogh war einer davon. Oder die im vergangenen Jahr in der Schirn praesentierte Paula Modersohn-Becker, deren Bilder noch nicht einmal ihr eigener Ehemann richtig verstand. Vor ihrem Tod konnte sie gerade einmal fuenf davon verkaufen. Andere Kuenstler sind zu ihren Lebzeiten weltbekannt, koennen sich ihre Auftraggeber aussuchen und die Preise diktieren. Dafuer sind sie heutzutage fuer viele kunstliebende Laien fast unbekannt. Der Bologneser Guido Reni ist einer davon. In der ersten Haelfte des 16. Jahrhunderts war er nicht nur in Italien so bekannt und von Adel, Klerus und Buergertum so geschaetzt, wie sein Zeitgenosse Rubens in Westeuropa. Lukrative Auftraege, die ihm nicht passten, konnte er einfach ablehnen - so wie heute der Saenger Rod Steward ein Konzert in Doha. mehr darueber in unserem aktuellen Beitrag...
Bild: (c) Los Angeles County Museum of Art
Donnerstag, 10. November 2022 - 16:12 Uhr
Chagall in der Schirn

Bild (C) VG Bild-Kunst, Bonn 2021, Foto: Martin P. Buehler
Der vor 135 Jahren im weissrussischen Vitebsk geborene und 1985 an der franzoesischen Mittelmeerkueste verstorbene Marc Chagall gilt als Poet unter den Kuenstlern der Moderne. In einer grossen Ausstellung beleuchtet die Schirn Kunsthalle eine bislang wenig bekannte Seite seines Schaffens: die Werke der 1930er- und 1940er-Jahre, in denen sich seine farbenfrohe Palette (etwas) verdunkelt, aber immer noch chagallig bleibt, wie der noch junge neue Schirn-Direktor Sebastian Baden betont. Das Werk und Leben des juedischen Malers wurde massgeblich durch die Kunstpolitik der Nationalsozialisten und den Holocaust gepraegt. Bereits in den fruehen 1930er-Jahren thematisierte Chagall in seiner Kunst den immer aggressiver werdenden Antisemitismus und emigrierte 1941 schliesslich in die USA. Sein kuenstlerisches Schaffen in diesen Jahren beruehrt zentrale Themen wie Identitaet, Heimat und Exil.
(c) Magazin Frankfurt, 2026