Mackie Messer - Brechts 3Groschenfilm

Mackie Messer - Brechts 3GroschenFilm

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„Die Dreigroschenoper ist ein Versuch, der völligen Verblödung der Oper entgegenzuwirken“, sagte Bertolt Brecht zu seinem Werk. Jetzt lässt der Regisseur Joachim A. Lang Realität und Fiktion verschmelzen und wechselt fließend zwischen Brechts Kampf gegen die Filmindustrie der 1920er Jahre, seiner Vision eines „Dreigroschenfilms“ bis hin zur Gegenwart, die Brechts Gesellschaftsbild aktueller denn je erscheinen lässt.

Schon vor 13 Jahren, als der Autor Joachim A. Lang seine Dissertation über die Werke Brechts schrieb, war er prädestiniert einen Film über die für Bertold Brecht so wichtige Schaffensphase zu drehen. Neben seiner Arbeit als Autor hat sich Lang mit Filmen und Fernsehdokumentationen, wie der fünfteiligen Sendung „Denken heißt verändern“ einen Namen gemacht, die sich natürlich ebenfalls um Brecht drehte. Er gewann mit seinen Arbeiten viele wichtige Preise, wie den „Goldenen Löwen“ und den "Bayerischen Filmpreis“.

Der Cast für „Mackie Messer – Brechts Dreigroschenfilm“ ist hochkarätig und vereint einen Großteil des Who-is-Who der deutschen Filmszene. In der Titelrolle des Films brilliert Lars Eidinger, daneben ist er mit Hannah Herzsprung, Tobias Moretti und Joachim Król großartig besetzt und sogar bis in die kleinsten Nebenrollen finden sich immer wieder bekannte Namen wie Guido Lambrecht als Chefdramaturg, Britta Hammelstein als Seeräuber-Jenny und Max Raabe als Moritatensänger.

Die Produktion des Films begann vor zwei Jahren und dauerte kann zwei Monate mit Drehs in Baden-Württemberg, Berlin und Belgien. In den belgischen Städten Gent und Antwerpen fand Lang dabei Drehorte, die wunderbar das Berlin der 20er Jahre des letzten Jahrhunderts darstellen. In Deutschland kamen viele bekannte Orte wie das Schloss Rastatt und die Villa Fuchs in Heilbronn zum Einsatz. Am 28. März 2019 kommt der Film als DVD und Blu-ray in den Handel.

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(c) Magazin Frankfurt, 2018