Zukaya - Asiatische Küche im Frankfurter Hof

Asiatische Küche im Zukaya

(c) FB Food&Bev Concepts GmbH

Kreative Sushi

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Wir waren gespannt, als wir in diesen Tagen eine Einladung ins Steigenberger Frankfurter Hof bekamen. Das Hotel gehört trotz zahlreicher neuer 5-Sterne-Hotels, die im Laufe der letzten zwei Jahrzehnte in der Mainmetropole eröffneten, weiterhin zu den beliebten und gehört besten Adressen der Stadt. Die Einladung ließ auf asiatische Küche schließen, etwas was es in der Vergangenheit bereits öfter der Fall war. 2002 war es das inzwischen um die Ecke gezogene „Iroha“, 2016 das „Breeze by Lebua“, als Ableger des gefeierten Restaurants in Bangkok, das bereits ein Jahr später sang- und klanglos wieder die Tore zum Hotelkeller schloss. Jetzt hat das „Zukaya“ die leicht umgebauten und renovierten aber immer noch recht dunkel gehaltenen Räumlichkeiten bezogen, um dort asiatisch inspirierte Küche zu servieren.

Der Eingang in der Bethmannstraße liegt ein paar Meter vom Hoteleingang entfernt und man steigt dann hinab ins Untergeschoss. Die Betreiber sind dort ebenfalls zuständig für „Le Petit Chef“, das mit seinen bis zu zwei täglichen Gastroshows durch das Zukaya zu erreichen ist. Der Stil ist dunkel, viel indirekte Beleuchtung, gemauerten dunkle Wände erinnern etwas an einen Wellness-Tempel. Die beliebten Sushis stehen mit innovativen Snacks wie Edamame, gebackener Garnele, Tunfischtartar und kreative Uramaki auf der Speisekarte.

Dabei folgt man durchaus auch dem allgemein beliebteren Trend zu vegetarischen oder veganen Variationen. Bei Letzterem gefällt uns die vegetarische gerollte Version eines mit Rettich umwickelten Gemüsegarten, der mit Frischkäse, Avocado, Gurke und Spargel gefüllt ist.

Preislich orientiert sich das Zukaya am Niveau des Hotels, wobei die Getränkepreise verglichen zu den Speisen sogar recht günstig sind. Die kleinen Snacks liegen meist 7 und 9 Euro, die Vorspeisen gehen bei Tunfischtatar und Hamachi schon mal auf 23 Euro, die Sushi-Kreationen liegen zwischen 16 Euro für die oben erwähnte Veggie-Variante und 21 Euro für flambierte Jakobsmuschel. Hauptgerichte beginnen abgesehen von der vegetarischen Version einer gegrillten Aubergine zwischen 30 Euro für Schweinebauch und bis zu 59 Euro für ein Rinderfilet mit zwei Beilagen. Die angebotenen Speisen sind schön angerichtet und ordentlich zubereitet, bieten aber bei dem aufgerufenen Preisen noch Spielraum nach oben.

© Michael Ritter


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