Der Braun NEVO - die next evolution der Rasur

Braun NEVO Event in Frankfurt

(c) Michael Ritter

Frankfurt am Main, 1. Juli 2026

Anfang Juli kehrte Braun aus Kronberg an seinen Geburtsort Frankfurt zurück, um zusammen mit Influencern und Medienvertretern aus aller Welt die Geburt einer neuen Generation von Rasierern zu feiern: den BRAUN NEVO. Ein passender Ort für den Design-Vorreiter Braun, denn Frankfurt ist die World Design Capital 2026.

Der neue Barun NEVO

(c) Michael Ritter

NEVO – The Next EVOlution

Mit dem NEVO, was für next evolution steht, zeigt Braun deutlich, dass der Fokus auf Körperpflege und absolute Premium-Qualität nach wie vor die DNA der Marke bildet. Nach vierjähriger Entwicklung ist 2026 das Geburtsjahr des neuen Rasierers. Eine direkte Hommage an die zeitlose Ästhetik der Braun Design-Ikone Dieter Rams. Nicht einfach nur die "Series 10" – denn mit dem Braun NEVO entschied sich Braun bewusst, ein völlig neues Kapitel aufzuschlagen. Der Premium-Rasierer vereint über 100 Jahre deutsche Ingenieurskunst mit modernster Technologie und einem Design, das auf kompromisslose Langlebigkeit ausgelegt ist.


Haltbarer Stahl als Gehäuse - Braun Nevo

(c) Braun GmbH

Eine neue Ära der Rasur

Der NEVO markiert einen radikalen Sprung in der Pflegetechnologie. Anstatt das bisherige Line-up nur schrittweise zu verbessern, setzt Braun mit Entwicklung und Herstellung in Deutschland auf revolutionäre Ansätze, um die sanfteste und gründlichste Rasur zu bieten, die das Unternehmen je entwickelt hat.

Eine absolute Weltneuheit ist dabei die AeroTouch™ Technologie. Dabei minimiert der extrem flexible Scherkopf mit der ultra-geschmeidigen Gleitfolie die Reibung auf der Haut und sorgt für ein unfassbar sanftes Gleiten. Das Ergebnis ist perfekte Gründlichkeit bei minimaler Belastung der Haut.

Wem einmal ein Rasierer aus größerer Höhe auf einen harten Steinboden geflogen ist, kennt das Problem, dass auch gutes Design und führende Technik nicht unbedingt unzerstörbar sind. Dem schuf Braun jetzt Abhilfe, indem die Firma das übliche Kunststoffgehäuse durch ein Unibody-Gehäuse aus hochwertigem ultra-leichtem Edelstahl ersetzt. Das sieht nicht nur luxuriös aus, sondern macht das Gerät auch extrem robust, wie das Foto oben beweist. Nicht nur jüngere Nutzer dürfen sich auf das alte Versprechen "gebaut für die Ewigkeit" freuen.

Ebenfalls an Bord ist der integrierte "NEVO Smart Processor", der während der Rasur die Bartdichte bis zu 340-mal pro Sekunde misst und die Leistung der 250 diamantscharfen Klingen des Scherkopfs automatisch anpasst – selbst bei einem dichten 3-Tage-Bart. Auf unnötiges Schnick-Schnack, wie die Bluetooth-Anbindung ans Smartphone, verzichtet man, informiert den Nutzer aber über das Smart Display farbig in Echtzeit über die optimale Pflege, den Akkustand oder rät zum Scherkopfwechsel. So bekommt der Käufer ein modernes, intuitives Nutzererlebnis. Warum eine Smartphone-App, wenn man die morgendliche Rasur weiter als ungestörten Moment der Ruhe bewahren möchte?

Brauns heutiger Chefdesigner Oliver Grabes ist stolz, das neue Produkt seines Teams präsentieren zu können: „Bei Braun hatten wir den Anspruch, das Rasiererlebnis grundlegend neu zu denken. Daraus entstand die AeroTouch™ Technologie, ein Rasiersystem mit besonders geringer Reibung auf der Haut und hoher Effizienz, sowie ein neues ergonomisches und langlebiges Produktdesign aus Edelstahl. Diese Kombination macht den Braun NEVO zu unserem bislang besten Rasierer und setzt neue Maßstäbe für glatte Haut.

Beim Scherkopf sorgen fünf Rasierer Elemente dafür, dass er mit einem Anpassungswinkel von 40° über die Konturen im Gesicht gleiten kann. Ein integrierter Präzisionstrimmer ermöglicht exakte Konturen, auch in schwer zugänglichen Bereichen. Das hört sich sehr technisch an, ermöglicht es der supersanften Folie aber so sanft wie noch nie über die Haut zu gleiten. Mit einer Stunde Akkulaufzeit kann man ihn auch zu Hause einige Tage nutzen, ohne dass er täglich in die NEVO 7-in-1-Station muss, um geölt, gereinigt, geladen und getrocknet zu werden. Diese Reinigungsroutine ist 10mal gründlicher als reines Wasser und beseitigt 99,9% der Bakterien. Der NEVO ist 100 % wasserdicht. Der beigefügte NEVO Power Travel Case für die Reise verlängert die Laufzeit des Akkus auf bis zu sechs Wochen. Eine 5-Minuten-Schnellladung liefert Energie für eine komplette Rasur, eine volle Ladung ermöglicht bis zu 60 Minuten Laufzeit.

NEVO-Besitzer erhalten Zugang zu einem exklusiven Premium-Service über die BraunCare+ Plattform, die unter anderem eine erweiterte Garantie von bis zu fünf Jahren, Expertentipps und Tutorials zur optimalen Nutzung anbietet. Ab August 2026 ist der Braun NEVO im Handel erhältlich.





Rasurgeschichte

CC0 Pixabay

Die Geschichte der Rasur

Die Rasur begleitet zumindest die männliche Hälfte der Menschen schon seit der Steinzeit, als man die Behaarung mit Hilfe von geschärften Steinen und Muscheln abschabte. Später verfeinerte sich die Technik. Es gab Rasierer aus geschliffenem Feuerstein und Haifischzähnen, wobei Steine wie Flint oder Obsidian es erlaubten, schärfere Klingen zu fertigen. Dann kamen Bronzeschaber und bei den Ägyptern Kupfer- oder Goldmesser hinzu.

Im alten Rom feierte man die erste Rasur als religiöses Ritual, bei dem die Jungen ihr Kinderspielzeug aufgaben, erstmals rasiert wurden und fortan als Männer galten. Ob dies mit 13 Jahren, mit 17 oder später erfolgte, hing von der individuellen Entwicklung des Bartwuchses ab. Es stimmt übrigens nicht, dass eine frühe Rasur zu stärkerem Bartwuchs führt, nach einer Rasur fühlen sich lediglich die Haarenden härter an, da sie nicht mehr spitz zulaufen.

Die ersten klappbaren Rasiermesser gibt es schon seit rund 3.500 Jahren, doch erst im 17. Jahrhundert etablierte sich diese Form von England kommend. Sheffield und Solingen wurden Messermetropolen und traditionell ließen sich Männer beim Barbier die Haare mit dem Rasiermesser nassrasieren. In vielen Kulturkreisen ist dieser Berufsstand selten geworden, doch im arabischen Raum pflegt man bis heute die Barbierkunst.

Den ersten entscheidenden Schritt ging dann 1901 – King C. Gilette mit dem Rasierhobel und der doppelseitigen Rasierklinge, die es Männern ermöglichte, sich auch zu Hause zu rasieren.

Max Braun war 1951 übrigens nicht der Erste, der sich mit Elektrorasieren beschäftigte. Schon 1898 wurde in den USA das erste Patent für einen Elektrorasierer ausgestellt und in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts führte die Erfindung kleinerer Elektromotoren dazu, erste Elektrorasierer mit einem durch ein Scherblatt gesicherten Messerblock zu bauen. Den prägendsten Einfluss auf das Erscheinungsbild des modernen Trockenrasierers schreibt man aber Roland Ullmann zu, der von Rams ins Unternehmen geholt wurde und für Braun mehr als 100 Rasierer entwarf und dafür weit über 100 Patente registrierte.

Heutzutage sind Folienrasierer und Rotationsrasierer mit mehreren runden oszillierendem Klingenköpfen die gebräuchlichsten Typen. Braun ist dabei dem Folienrasierer treu geblieben. Waren sie anfangs noch nicht so präzise wie Handrasierer, hat sich die Qualität im Lauf der Jahrzehnte deutlich verbessert und Hautreizungen sind bei der Elektrorasur meist geringer als bei der Nassrasur von Hand. Allerlei Kosmetika können zudem dazu beitragen, die Rasur zu verbessern und zu erleichtern.

Die modernen wasserfesten Elektrorasierer sind auch für die Nassrasur geeignet und kombinieren das beste aus beiden Welten. Die Hygiene wird durch Reinigungsstationen erhöht, wo der Scherbereich des Rasierers nach Benutzung in einer meist alkoholischen Flüssigkeit aufbewahrt und durchgespült wird.








Braun NEVO Launch - Designgeschichte

(c) Braun GmbH

Der Start von BRAUN in Frankfurt

In Frankfurt-Bockenheim hat 1921 alles damit begonnen, dass der Ingenieur Max Braun sein Unternehmen gründete. Zunächst war es nur eine kleine Werkstatt für den Bau von Apparaten, doch schon in den Jahren danach wurde der Betrieb größer und machte sich mit seinen Radioteilen und kompletten Rundfunkgeräten einen Namen. Eines davon war der berühmte „Schneewittchensarg“, auch als Radio-Plattenspieler-Kombination "Phonosuper" bekannt, 1956 vom Artur und Erwin Braun entwickelt, die das Unternehmen von ihrem fünf Jahre zuvor verstorbenen Vater Max übernommen hatten.

Zur Rasur kam das Unternehmen noch zu Lebzeiten von Vater Max, der 1950 mit dem "S 50" den ersten elektrischen Trockenrasierer auf den Markt bringt, der die tägliche Pflege von Millionen Männern revolutionierte.

Bei dem Event erinnerte Braun auch an die Anfangsjahre der Elektrorasur und die Gäste aus aller Welt konnten sich davon überzeugen, dass sich in den 76 Jahren einiges getan hat. Vor allem hinsichtlich des Designs, für das ab 1961 der legendäre Designer Dieter Rams als "Leiter Formgebung" verantwortlich zeichnete und die neue Formensprache des Unternehmens entwickelte. Sein Leitmotiv „Weniger, aber besser“ machte Braun-Geräte zu minimalistischen, hochfunktionalen Design-Ikonen, die man heute in führenden Museen wie dem MoMA, dem Museum of Modern Art in New York findet.

Braun NEVO Launch

(c) Braun GmbH

Der Weg zu Procter & Gamble

Die technologische Exzellenz der Ingenieure und das herausragende Design von Dieter Rams und seinem Team weckten schnell internationales Interesse. Schon sechs Jahre nach dem Einstieg von Rams verkauften die Erben von Max Braun ihre Mehrheit am Unternehmen an The Gilette Company. Die war schon seit 1901 am Start, als der bereits erwähnte 0amerikanische Erfinder King C. Gilette in Boston begann Rasierklingen und Rasierhobel zu produzieren und den noch heute beliebten Rasierapparat für Rasierklingen entwarf. Braun war nicht der erste deutsche Betrieb, den Gilette übernahm. Schon 1926 kauften sie den deutschen Marktführer Roth-Büchner mit seinen „Rotbart“-Rasierklingen. Auch für Braun war der Verkauf ein Gewinn, denn als Teil des Weltmarktführers Gilette war eine weltweite Expansion möglich, die Braun auf der ganzen Welt zum Marktführer für elektrische Folienrasierer werden ließ.

2005 kam dann eine neue Ära, als der amerikanische Konsumgüter-Gigant Procter & Gamble (P&G) Gillette aufkaufte und dadurch auch Braun zur hundertprozentigen Tochtergesellschaft von P&G wurde. Während P&G die Rechte für Haushalts- und Küchengeräte einige Jahre später an die italienische De'Longhi-Gruppe lizenzierte, blieben Rasierer weiter fest in der Hand von Procter & Gamble.

Braun NEVO Launch

(c) Braun GmbH

Unser Urteil

Das Konzept des neuen BRAUN NEVO hört sich nicht nur gut an, sondern wurde inzwischen von uns getestet: Es war die sanfteste Rasur, die wir je erlebt haben und das Gerät liegt bei der Rasur im neuen Stahlgehäuse sicher und angenehm in der Hand und gleitet sanft wie eine Feder über die Haut.

© Michael Ritter

Braun NEVO Launch

(c) Braun GmbH

Rechtlicher Hinweis

Das neue Gerät wurde uns von Braun kostenfrei zum Test und zur redaktionellen Besprechung zur Verfügung gestellt. Durch Verlinkung zu Online-Händlern erhalten wir beim Kauf eine Provision, die uns für Leser kostenfreie redaktionelle Arbeit ermöglicht. Ein bezahlter Werbeauftrag liegt nicht vor.

(c) Magazin Frankfurt, 2026