Hartz, Skandalon!

Sex and crime: Unser modernes Bild von der Antike ist zu einem großen Teil von Mord und Totschlag geprägt, von Verbrechen und Orgien, von Verrat und Dekadenz. Was aber waren die Ereignisse, die die Zeitgenossen tatsächlich aufregten und für öffentliche Empörung sorgten, und was empfinden wir aus heutiger Sicht als unerhört? Cornelius Hartz stellt neben bekannten ›Aufregern‹ wie der Verbannung Ovids, der Catilina-Verschwörung oder der Ermordung Caesars auch weniger geläufige Skandale vor. So erfährt der Leser, dass es bei den Olympischen Spielen der Antike zwar keine Doping-, dafür aber Bestechungsskandale gab, warum der Besuch Kleopatras in Rom für Aufregung sorgte oder wie man zuhause die Schmach der Varusschlacht wahrnahm.

Ein packendes Lesevergnügen, ergänzt durch zahlreiche Infokästen, Statistiken, Hitlisten, Zitate sowie neu übersetzte Stellen aus der antiken Literatur, der Sekundärliteratur und literarischen Texten! Der Autor Cornelius Hartz lebt seit der Schulzeit in Hamburg, arbeitete als Barmixer, Unidozent, Tontechniker und in der Reisebranche und wurde in Hamburg in Klassischer Philologie promoviert. Heute lebt er als freier Autor, Übersetzer und Lektor und Betreuer des Literaturlabors Wolfenbüttel. Zuletzt hatten wir sein Buch über die bedeutendsten mythologischen Gestalten der Antike vorgestellt

(c) Magazin Frankfurt, 2020