Slow Food Genussführer Deutschland 2015

Schon die erste Ausgabe im vergangenen Jahr war ein grandioser Erfolg: Über 25.000 Anhänger regionaler, traditioneller Küche wollten bei der deutschen Antwort auf Osteria d’Italia dabei sein; für den renommierten Gastrokritiker der FAZ, Jürgen Dollase, war der Wegweiser für Genießer »wichtigstes Thema der Saison«. Während sich Gault Millau und Michelin der elitären Spitzengastronomie widmen, setzt der Genussführer andere Akzente: Statt mit Sternen oder Rankings glänzt der Neue mit liebevoll-individuellen Beschreibungen. Neben feinen Restaurants haben auch Landgasthöfe und Weinstuben Eingang gefunden, denn schon Slow Food-Gründer Carlo Petrini weiß "das Herz der kulinarischen Identität Deutschlands liegt in den regionaltypischen Gasthäusern"

Die Kriterien sind einfach anders: Regional geht vor international, handwerklich vor extravagant, bezahlbar vor hochpreisig. Mit der zweiten Ausgabe verfolgt Slow Food diesen Weg weiter und hat 150 neuer Lokale aufgenommen und gibt noch mehr Hinweise und Tipps zu kulinarischen Besonderheiten, von Kleinbrauereien bis zur Fischerkate um die Ecke. Die Schnecke hält unbeirrt Kurs – auf nunmehr über 403 Wirtshausschildern in ganz Deutschland.

(c) Magazin Frankfurt, 2020